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Foto: Gesine Born

Sichtbare Potentialträgerinnen als Rollen(vor)bilder weiblicher wissenschaftlicher Karrieren

Das vom BMBF geförderte Projekt „SPARKSichtbare Potentialträgerinnen als Rollen(vor)bilder weiblicher wissenschaftlicher Karrieren“ (Laufzeit Oktober 2021-September 2022) hat die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft untersucht und dabei wissenschaftlich fundiert und begleitet ein Workshopformat entwickelt, um Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Karrierestufen darin zu unterstützen, mehr Sichtbarkeit für sich zu erlangen. Für die am Pilotworkshop beteiligten Wissenschaftlerinnen ist dieses Ziel der gesteigerten Sichtbarkeit bereits während der Projektlaufzeit erreicht worden.

Die Ziele von SPARK im Detail:

  • Mit Genderforscherinnen konkrete Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit entwickeln
  • Wissenschaftlerinnen zu bereits vorhandenen Maßnahmen und deren Wirksamkeit befragen
  • Erkenntnisse direkt im Anschluss anwenden und evaluieren (Workshop und Praxisphase)
  • Sichtbarkeit für beteiligte Wissenschaftlerinnen und das Projekt erzeugen
  • Workshopformat entwickeln – wissenschaftlich fundiert und begleitet – um Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Karrierestufen darin zu unterstützen, mehr Sichtbarkeit zu erlangen
  • Öffentlichkeitswirksame Kommunikationsmaßnahmen entwickeln und durchführen

Um der Frage nachzugehen, was weibliche Sichtbarkeit in der Wissenschaft überhaupt bedeutet, und welche Maßnahmen und Instrumente es zur Sichtbarmachung gibt, sammelte SPARK Daten zu Erfahrungen von Wissenschaftlerinnen, deren Karrierewegen, sowie genutzten Maßnahmen, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. In einem ersten Schritt geschah dies durch einen Design Sprint mit interdisziplinären Expertinnen aus der Forschung und der Praxis, um so einen fundierten und breit gefächerten Einstieg in das Thema zu erhalten und erste Maßnahmen zur persönlichen Sichtbarmachung zu identifizieren. Auf Basis dieser Ergebnisse sowie des aktuellen Forschungsstandes entwickelte das Projektteam einen Survey, in dem Wissenschaftlerinnen zu bereits vorhandenen Maßnahmen, deren Wirksamkeit und Bedarfen befragt wurden. Die Gesamtheit der Ergebnisse und Impulse aus dem Design Sprint sowie dem Survey flossen schließlich in die Entwicklung eines innovativen Workshopformats ein. In der viermonatigen Praxisphase, in der eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen erste Maßnahmen gemeinsam mit der Unterstützung des Projektteams ergriffen hat, wurden umgehend Maßnahmen, die die eigene Sichtbarkeit erhöhen, implementiert. So wurde direkt im Laufe des Projektes ein Transfer in die Praxis eingeleitet.

Der Projektablauf:

  • Workshop 1: Design Sprint mit interdisziplinären Expertinnen aus Forschung und Praxis
  • Online-Survey zu Einflussflussfaktoren, Erfahrungen und Tools, Bedarfen und Good-Practice- Beispielen
  • Workshop 2: SPARK Werkstatt-Workshop für Frauen in der Wissenschaft mit 12 Post-Docs, (Junior-) Professorinnen aus Rheinland- Pfalz
  • Praxisphase zur Anwendung der im Workshop erarbeiteten Ansätze, Methoden und Kompetenzen in Lerntandems
  • Transferworkshop Gleichstellungsbeauftragte zum Austausch über das Projekt und dessen Ergebnisse
  • Abschlussworkshop mit allen beteiligten Stakeholdern mit der Präsentation aller Sichtbarkeitsprojekte